Das ewige Winterthema

24. Januar 2016

Immer wieder sonntags #53
Heute mal mitten aus dem Leben.

Männer und Frauen – das ewige Thema. Besonders, wenn es ums Autofahren geht. Und dann ganz besonders jetzt im Winter, wo die Straßen glatt sind und die Scheiben ewig vereist.

Wohlfühlglück_Immerwiedersonntags

Wer nicht gerade über eine „warme“ Unterkunft, sprich Garage, für sein Auto verfügt, der muss morgens kratzen. Nervig! Letztens habe ich einen Zeitungsartikel zu diesem Thema gelesen, da wusste ich nicht ob ich schmunzeln oder mich aufregen sollte. Er sprühte nämlich nur so von der Geschlechterdiskussion rund ums Autofahren. Der Autor regte sich über eine Blondine auf, die seiner Meinung nach nicht nur die falsche (nämlich eine völlig undefinierbare) Autofarbe fuhr, sondern auch nicht völlständig ihre Scheiben freigekratzt hat. Damit würde sie nämlich den Straßenverkehr gefährden. Das wäre ja angeblich sowas von typisch Frau – im Speziellen typisch Blondine!

Natürlich sollte man seine Scheiben freikratzen – ich mach das auch. Aber ich kratze eben soweit weiträumig ab, dass ich einen freien Blick habe und den Rest lasse ich dann von der Scheibenheizung erledigen. (Na, was seid ihr für Kratzerspezialisten? Haltet ihr bis zum bitteren Ende durch oder lasst ihr den Rest von der Heizung erledigen?)

Angeblich wäre so eine unvorsichtige Aktion ja typisch Frau. Er schrieb, zugegebenermaßen, sehr „lustig“ darüber und war nicht wirklich vorwurfsvoll. Und dennoch: solche Vorurteile mag ich dann ja nicht wirklich gern lesen.

Und das es auch anders geht und nicht nur Frauen im Straßenverkehr die Bösen sind, erlebte ich letzte Woche. Ich fuhr relativ schnell auf der linken Spur, mit ungefähr 160 km/h, um ein Auto zu überholen. Falls ihr das jetzt denkt: nein, ich bin kein notorischer Linksfahrer 😉 Ich wollte einfach nur ein Auto überholen und die Straßenverhältnisse ließen es zu, denn es war trocken. Noch während des Überholmanövers wurde ich dermaßen unverschämt von hinten mit einer Lichthupe und dichtem Auffahren bedrängt. Der Fahrer war männlich. Es geht also auch anders.

Darüber musste ich diese Woche dann doch noch einmal mehr nachdenken, als die Straßenverhältnisse hier immer schlechter wurden. Egal ob Mann oder Frau, entspannt euch alle ein bisschen. Wie immer im Leben sollte man auch im Straßenverkehr rücksichts- und respektvoll miteinander umgehen. Und dann kommt auch niemand bei diesem Wetter zu Schaden 😉

In diesem Sinne: bleibt gesund und munter und kommt gut in die nächste Woche!

Bis bald,
eure Anke

 

 

 

 

 

Mit Freunden teilenShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

9 Kommentare zu “Das ewige Winterthema

  1. Isch abe keine Scheibenheizung :-) Deswegen wird alles freigekratzt, wenn ich mein Auto nehme. Meist fahre ich im Winter das meines Mannes, der hat eine Scheibenheizung. Und fährt selbst Rad. Nur ein Guckloch ist mir tatsächlich zu gefährlich. Gerade hier in der Nachbarschaft sind Kinder, Hunde und Katzen unterwegs. Da möchte ich gern klar sehen.
    Wenn Drängler wirklich eklig werden, und zwar mit Überholen und anschließend dicht vor mir einscheren und dann gern auch noch auf die Bremse hauen bin ich eklig und zeige sie an. Kam bisher zweimal vor. Für beide wurde es teuer. Hoffentlich haben sie draus gelernt.
    Aber ob Mann oder Frau sich danebenbenimmt, das ist mir wirklich herzlich egal. Das ist nicht ans Geschlecht gekoppelt. Das können alle :-)
    Liebe Grüße
    Fran

  2. Ich habe eine Garage. Und seit vielen Jahren bleibe ich bei Kratzwetter lieber zu Hause.
    Da wir im Voralpenland leben sind Skihandschuhe und ordentliches Kratzzeug im Kofferraum Pflicht. Und ja. Ich kann Leute auch nicht „ausstehen“, die Schnee auf dem Auto belassen (kein Besen!) und die Scheiben nicht ganz!! frei machen. (zu dünne Tussenkleidung?).
    Aber ich bin auch kein Maßstab. Ihc habe auch schon auf der Beifahrerseite meine eigene Huper verlangt.
    Ich kann nämlich auch keine Mittelspurzombies ertragen.
    LG Sunny

  3. Auf der Straße erlebt man generell so einiges. Ich hab übrigens schon viele Männer gesehen die höchstens ein Guckloch in ihrem Auto frei kratzen. Das finde ich zugegeben auch immer ein wenig bedenklich. Aber leider kann man solche Menschen selten überzeugen. Auffahrer und Drängler machen mich immer sehr nervös. Da weich ich lieber aus.
    Liebe Grüße und gute Fahrt in nächster Zeit, ela

  4. Hallo liebe Anke,

    vor zwei Jahren wurde ich an meinem Geburtstag auf dem Weg zur Arbeit morgens gegen 7 Uhr angehalten, weil ich die Windschutzscheibe nur zu 3/4 freigekratzt hatte, also von den Scheibenwischern unten nach oben gesehen. Der Beamte monierte, ich könnte ja gar nichts sehen. Auf meinen Einwand, dass ich nur 1,51 m groß sei und ich schon größentechnisch sowieso nicht durch die oberen 15 cm der Windschutzscheibe gucken könnte, ließ er sich nicht ein. Die Scheibe gehöre freigekratzt! Ich musste 15 Euro Strafe zahlen. Ha ha ha … heute lache ich darüber, aber damals hat mich das total geärgert. Aber seit dem kratze ich immer alles frei und wenn ich nicht dran komme, muss mein Mann helfen! :)

    Viele liebe Grüße
    Sabine

    http://www.styleuppetite.blogspot.de

  5. Wenn jemand auf der Autobahn unverschämt ist . Hat er Pech , mit seinem dummen Verhalten bestraft er sich langfristig selbst . In solchen Fällen ignoriere ich das einfach . Das ärgert die meisten , mehr als sie sich wünschen ;)Lichthupen beeindrucken mich gar nicht . Warum auch *gg
    LG und viel Spaß beim Fahren

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *