Ein kleiner (freudiger) Schreckmoment

13. Dezember 2015

Immer wieder sonntags #50

In dieser Woche war ich tatsächlich mal wieder richtig sprachlos. Und wer micht kennt weiß ,dass das nicht all zu häufig passiert 😉 Durch meinen Beruf ist es ja ganz natürlich, dass der eine oder andere Bericht über mich bzw. mein Studio mal in der Zeitung steht. Hier mal die Vorstellung einer neuen Behandlung, da ein Tag der offenen Tür. Aber das was am letzten Montag passierte, erschreckte selbst mich für kurze Zeit (in freudiger Weise).

12358078_913417478708021_744035521_nAls ich morgens die Zeitung auf den Tisch legte, starrte mich tatsächlich mein Ebenbild an. Ich lächelte von der ersten Seite unserer Zeitung. Ich hab mich glatt am Kaffee verschluckt. Natürlich wusste ich das ein Bericht über Wohlfühlglück in die Zeitung kommt; die Redakteurin hat mich ja schließlich besucht. Aber mit der ersten Seite rechnet man dann ja wirklich nicht. Und noch dazu eine halbe Seite Berichterstattung. Na, wenn das mal nichts ist. Die Redaktion war anscheinend so angetan, dass sie nochmal den Blog im Einzelnen vorgestellt haben. Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Eine schöne Anerkennung, auch wenn mir persönlich eure Kommentare doch noch sehr viel wichtiger sind 😉
Ich bin dann erst einmal losgedüst und habe noch ein paar Ansichtsexemplare besorgt. Am nächsten Tag auf dem Wochenmarkt haben mich dann tatsächlich einige Leute auf diese prominente Plazierung angesprochen. Und man sah auch einige Blicke von Leuten, die sich dann schnell wieder weggedreht haben um sich mit anderen zu unterhalten. Etwas komisch war das für mich dann schon; unsere Stadt ist halt nicht all zu groß und plötzlich steht man so in der Öffentlichkeit. Promisein wäre ja nichts für mich. In unserem Städtchen kenne ich halt einfach auch so viele Leute und die kennen mich auch. Die Geschichte mit Wohlfühlglück war dann aber wohl doch für einige etwas Neues. Ich habe aber dann einfach beschlossen, die Story nun so zu nehmen. Ich bleib‘ so wie ich bin. Wenn ich jetzt bei uns im Städtchen mal auf den Blog angesprochen werden, beantworte ich brav die Fragen und freue mich über alle Leute, die sich wirklich dafür interessieren. Und das Getuschel ignorier ich einfach mal. Ich hab mich schließlich, nach einem kurzen Schreckmoment, sehr gefreut mit meinem „Baby“ auf der ersten Seite zu stehen.

Einen schönen, dritten Adventssonntag euch!
Bis bald,eure Anke

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14 Kommentare zu “Ein kleiner (freudiger) Schreckmoment

  1. Hey da ist ja cool. Glückwunsch!!!! Da ich in Berlin recht anonym lebe, würde mich in so einem Fall gar keiner erkennen 😉
    Die Leute, die da weggucken sind aber merkwürdig. Vielleicht ein bisschen Neid?

  2. Ich kenne das Gefühl – und wenn man sich ein bißchen beruhigt hat, ist es nach dem ersten Schrecken durchaus ein schönes Gefühl. (Und sorgt außerdem gelegentlich für positive Publicity – was will man mehr?)

    Herzlichen Glückwünsch und viele Grüße von der Bunten

  3. Glückwunsch :-). Auf Seite 1 darfst Du Dir was einbilden! Ich würde gern die ganze Geschichte lesen *bettel*
    Und die tuschelnden Menschen darfst du getrost ignorieren. Getuschelt wird immer. Freu Dich lieber über die, die Dich ansprechen und die sich mit dir freuen können!
    Liebe Grüße
    Fran

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