Fit mit Fitnessarmband?

30. Juli 2015

Also ehrlich gesagt, war ich nie so der große Fan von irgendwelchen Fitnessuhren oder Schrittzähler. Entweder ich habe ihn zu Hause vergessen oder die Batterien waren leer… Natürlich weiß ich, dass regelmäßige Bewegung sehr wichtig ist, egal wie jung oder alt man ist. Im Idealfall sind es eine halbe Stunde tägliches spazieren gehen oder aber die berühmten 10.000 Schritte am Tag. Das wurde mir damals in der Ausbildung schon eingebläut. Die meisten Leute wissen sicherlich von dieser Faustregel, aber das mit dem Befolgen ist ja immer so eine Sache. 😉

Ich habe gerade in meiner stressigen Zeit des Hausbauens gemerkt, dass man dieses Wissen möglichst umsetzen muss. Zwischendurch wurden zwar ständig Kisten gepackt und ich hatte das Gefühl ich renne nur von A nach B, jedoch hatte ich überhaupt keinen Überblick. Bewege ich mich wirklich die ganze Zeit oder kommt es mir nur so vor, weil mein Kopf am Schwirren ist? Die Frage ist nur, wann man genau in solch stressigen Zeiten diese halbe Stunde erübrigen soll. Dann habe ich durch Zufall von einem Fitnessarmband gehört und mich aus Interesse mal erkundigt. Ich war ganz erstaunt, was das alles kann! Sogar der Schlaf wird dokumentiert und die Tiefschlafphasen werden gekennzeichnet. Ich kann überwachen wie viel Schritte ich über den Tag verteilt mache, was wirklich eine gute Übersicht über meine Bewegung am Tag ist. Zusätzlich motiviert mich dieses Armband auch mich gezielt zu bewegen. Auch für den Stressfaktor eine gute Sache, da eine bewusste Bewegung mit tiefer Bauchatmung gut entspannen kann.

Armband

Auch das unkontrollierte Essen wird einem ganz schnell bewusst, das Schokobrötchen mit dem geliebten Milchkaffee am Morgen, die Kekse am Arbeitsplatz und am Abend die Pizza beim Italiener, dazu noch einen schönen Rotwein, was da an Kalorien zustande kommt – ohje! Mit meinem Exemplar von Jawbone Up24 bin ich sehr zufrieden. Alles ist App-gesteuert und ich kann mich quasi selbst überwachen. Ein Fitnessarmband ist auch ein toller Coach oder Trainingspartner. Die Ziele setzt sich jeder selber und ist damit sehr flexibel. So wie es die Zeit im Moment zulässt. Meine Zeit war jetzt ein wenig knapp, daher hatte mein Armband eher Pause. Ich habe mich immer wahnsinnig geärgert, dass ich schon wieder meine Bewegungseinheit nicht geschafft hatte und ich viel zu viele Kalorien zu mir genommen hatte, das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Da alles seine Zeit hat und ich selber bestimmen kann, in wie weit ich die Neuste Technik in mein Leben lasse, musste es in die Schublade – aber nur vorrübergehend. :) Nun ist es wieder so weit, ich habe es heute Morgen aus der Versenkung geholt und freue mich auf ein paar Trainingseinheiten mit meinem Fitnesscoach. Noch mehr Träger von Fitnessarmbändern unter uns?

Bis bald,
eure Anke

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7 Kommentare zu “Fit mit Fitnessarmband?

  1. Hallo Anke,
    toller Erfahrungsbericht! Ich nutze mein Fitnessarmband gleichzeitig auch als Uhr (habe die Withings Activité Pop). Da ich ohnehin immer eine Uhr angehabt habe, ist es auch nicht etwas Zusätzliches, das ich trage, sondern hat die Uhr ersetzt. Wenn ich die Funktionen wie Schlafanalyse, Schrittzähler etc. nutzen will tue ich das. Manchmal für einige Tage aber auch nicht. Für mich hat das eigentlich nur Vorteile und ich will das Armband nicht mehr missen :)
    Viele Grüße, Daniel

  2. Hey Anke, sehr schöner Artikel. Ich spreche aus eigener Erfahrung und kann sagen, dass mich mein Fitbit-Armband beim Laufen sehr motiviert. Versuche meine Leistung immer zu steigern. :-) Kann es also jedem nur empfehlen … LG Stefan

  3. Wenn es jemanden motiviert oder sogar dazu bringt sich regelmäßig zu bewegen, ist es das Armband, sicher wert! Aber ich halte für überflüssig. Wer sich bewegen will, benötigt keine Erinnerung, denke ich! 😉
    LG und schönes Wochenende,
    Claudia

  4. Ich denke darüber nach, mir auch so eines zuzulegen. Denn ich denke bei den Schritten würde mir das Motivation geben.
    Auch beim Schlaf würde es mich mal interessieren, aber ich mag nachts gar nichts am Arm haben.
    Liebe Grüße Ela

    1. Mein Ding kann auch den Schlaf diagnostizieren – aber ich mag nachts all das elektronische Zeug nicht um mich haben. Und schlußendlich weiß ich selbst, ob ich gut oder schlecht geschlafen habe. 😉

  5. Ich habe den „Shine“ von Misfit, den kann ich mit einer Art Magnetklammer irgendwo an mir befestigen (Socken, Tasche an der Jeans, BH u.ä.) oder in ein Armband einclippen. Da ich nicht so gerne was am Arm habe, kommt mir das System mit der Magnetklammer sehr entgegen.

    Anfangs fand ich dieses „Self-Tracking“ total blöd und war dagegen – aber natürlich dennoch neugierig. Und inzwischen weiß ich: ich mache das ja nur für mich, um meine Selbsteinschätzung („Boah, heute bin ich aber viel rumgerannt.“) zu überprüfen und meine Bewegungsmotivation zu steigern. Und das klappt gut. Niemand sieht es, ich weiß aber über mich besser Bescheid. :-)

  6. Na ja, es klingt echt gut, aber ich habe so meine Bedenken.
    Vor allen Dingen finde ich diese Dauerüberwachun g etwas, sagen wir mal, intensiv. Setzt man sich da nicht gerade sehr unter Stress ?
    Ich denke schon und ich glaube, es würde mir das Gefühl meiner persönlichen Freiheit schon einschränken, oder ?
    Vielleicht schreibst du ja noch ein paar Erfahrungsberichte darüber.
    außerdem sind die Dinger doch recht teuer, oder ?
    ich werde mal googeln ,-)
    Auf der anderen Seite ist es vielleicht doch eine Waffe im Kampf gegen den inneren Schweinehund, der sich bei mir derzeit recht gemütlich gemacht hat.
    ♥liche Grüße

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