Früher war mal Hitzefrei

18. August 2015

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn das Thermometer über 25 Grad steigt bin ich nur noch ein halber Mensch. Ich gehöre zu den Frauen, die Hitze nicht besonders gut vertragen. Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr wünscht man sich doch die gute alte Schulzeit zurück, in der man noch Hitzefrei bekam. Mit ein paar Groschen zum Eismann und dann den ganzen Tag draußen in der Hitze gebrutzelt. Leider ist diese Zeit ziemlich schnell vorbei und wir müssen uns dem Ernst des Lebens stellen 😉 Hier im Norden ist das Wetter diesen Sommer ja leider total unbeständig und es wechselt immer wieder zwischen kühl & regnerisch und Affenhitze. Deshalb habe ich für euch mal meine persönlichen Tricks aufgeschrieben, wie man kurzfristig der Hitze Herr werden kann.

September (12)

Meine 10 Hitze-Tipps:

  • Lange Haare sehen wunderbar attraktiv aus, wärmen aber auch ungemein. Am besten immer ein Haarband oder ein kleines Tuch in der Tasche bereit haben. Gibt jeder Sommerfrisur einen extra Kick und man bekommt am Nacken und an der Stirn die nötige Abkühlung.
  • Bei der Tagespflege auf eine leichte Creme mit viel Hyaluron achten, sie gibt der Haut die benötigte Feuchtigkeit zurück, die sie beim schwitzen verliert. Wenn es sich in der Nacht nicht abkühlt, kann die Creme auch in der Nacht verwendet werden. Hier ein kleiner Extratipp: besonders erfrischend ist es, wenn die Creme im Kühlschrank aufbewahrt wird.
  • Um auch bei größter Hitze businesslike auszusehen, muss eure Foundation sorgfältig aufgetragen werden. Es ist wesentlich einfacher sie in kleinen Schritten aufzutragen, zwischendurch sollte die Haut gut abgepudert werden. Vorsicht ist bei Damen in meinem Alter geboten: Zu viel Kompaktpuder lässt die Augenfalten deutlicher werden, dann lieber zu einem Sonnenpuder greifen, das sieht sehr viel natürlicher aus.
  • Wer für eine besondere Erfrischung im Büro sorgen möchte, kauft sich ein Thermalwasserspray und sprüht es zwischendurch auf das Gesicht. Pure Erfrischung, ohne dass das Make-up verschmiert.
  • In der Mittagspause tut auch ein eiskaltes Fußbad sehr gut, danach die Füße mit einem Eisspray einsprühen, erfrischt den ganzen Körper.
  • Wer keinen Fächer zur Hand hat, kann sich kurzfristig auch mit einer Zeitschrift „Luft machen“. Langfristig gibt es eine tolle Auswahl in verschiedener Onlineversandhäusern zum kleinen Preis – ein super Accessoire 😉
  • Wenn der Feierabend noch in weiter Ferne liegt, und die Temperaturen immer noch höher klettern, tauche ich meine Unterarme gerne in kaltes Wasser. Das bringt mir mindestens eine halbe Stunde Erfrischung.
  • Nach einem anstrengenden Tag dusche ich immer lauwarm und verwöhne meine Haut mit einer leichten Körperlotion. Im Moment benutze ich die Rich Body Lotion von Biomaris, sie zieht super schnell ein und hinterlässt ein seidiges Hautgefühl. Am Tage bewahre ich sie natürlich für einen extra Kick im Kühlschrank auf.
  • Über den Tag verteilt versuche ich mindestens 3 Liter zu trinken, im Moment stelle ich mir eine Karaffe mit Limetten griffbereit! Es schmeckt nicht so fad wie Leitungswasser und man gibt dem Körper die nötige Flüssigkeit.
  • Obst ist in der heißen Jahreszeit ein Muss: Nach der TCM Lehre gehören einige Obstsorten zu den kalten Lebensmittel, dazu gehören Kiwi, Äpfel und Wassermelone, sie sollen den Feuchtigkeitsverlust wieder ausgleichen.

Als ich in der letzten Woche im Café saß, wurde ich in meine Kindheit zurück katapultiert, als sich die ältere Dame, die hinter mir saß hinter, mit 4711 den Nacken und die Handgelenke abrieb. Genau wie meine Oma vor 40 Jahren. Auf Altbewährtes möchte halt niemand gern verzichten. Ich hoffe, dass ich euch für die vielleicht kommende letzte Hitzeperiode ein paar „heiße“ Tipps mit auf den Weg geben konnte.

Bis bald,
eure Anke

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7 Kommentare zu “Früher war mal Hitzefrei

  1. Wahre Worte Anke, besonders mit den langen Haaren leide ich manchmal sehr unter Wärme. Morgen soll es noch ein wenig auf Urlaub gehen, da müssen die wieder irgendwie hoch. Aber die perfekte Sommerfrisur hab ich immer noch gefunden, drum bind ich es eher Laienhaft hoch 😉
    Hab ein schönes Wochenende
    Ela

  2. Oh ja, die Hitze. Solange es trockene Hitze ist und die Nächte kühler, gehts noch. Aber wehe es wird schwül….

    Ich nehme mir immer ein nasses Handtuch mit ins Bett und hab den Ventilator an. Das kalte Handtuch lege ich mir dann auf die Stirn oder in den Nacken. Das tut gut.

    Liebe Grüße von
    Bianca

    1. Genau Bianca, das kann wirklich sehr angenehm sein. Man muss nur aufpassen, dass man sich beim Dauer-Ventilator-Wind nichts wegholt, damit ist einem bei hohen Temperaturen nun auch nicht geholfen 😀
      Liebe Grüße
      Anke

  3. Ja. Gibts aber zumindest hier in Bayern schon lange nicht mehr. Mindestens 13 Jahre nicht. Es soll schließlich
    1.kein Unterricht entfallen und
    2.dürfen die Kinder ja nicht zu früh daheim aufschlagen, ist ja heute kaum noch eine Mutter zuhause.
    Die Hitze macht mir nichts. WEnn ich entspannt im Schatten liegen kann ohne zu frieren, dann ist es genau richtig. Vorzugsweise am Meer. Aber gern auch im Garten.
    Was mich nervt und letztlich immer krank macht ist Hitze, Zug und Klimaanlagen. In öffenltichen Verkehrsmitteln.
    Also von mir aus darfs schon noch 30 Grad haben.
    25 ist natürlich ideal, aber das haben wir hier in Bayern eigentlich nie.
    Es ist kalt und regnet… tage, wochenlang. Oder es ist heiß, schwül und gewittrig.
    Solche langen Schönwetterperioden wie heuer haben wir im durchschnitt höchstens alle 5-10 Jahre. Also… Sommer 2015, halt Dich ran…. der letzte August 2014 war so verregnet und schlecht, da darft Du Dir heuer schon Mühe geben.
    VG
    Sunny

    1. Liebe Sunny,in Bayern würde ich es vermutlich auf Dauer nicht aushalten, wenn diese Temperaturen inklusive sind. :) Bei uns im Norden ist das ja irgendwie total verquer dieses Jahr. Aber beschweren möchte ich mich natürlich auch nicht über die Hitze, nicht dass ich damit noch die Sonne vergraule, die habe ich selbstverständlich auch sehr gern, auch wenn sie sich hier oben leider viel zu selten blicken lässt diesen Sommer!
      Liebe Grüße Anke

  4. Ich gehöre auch zu denen, die sich über 25° C nicht mehr wirklich wohlfühlen… Zumal die Hitze hier im Aachener Talkessel auch immer direkt mit Schwüle einhergeht. Deine Tipps sind prima – und ich war dieses Jahr auch mit einer Art mentalen Selbstüberlistung relativ erfolgreich: ich habe den Tag mit positiven Gedanken zu begrüßen versucht, statt direkt innerlich über die angekündigten Temperaturen zu verzweifeln.

    1. Liebe Uschi,
      Das ist wahrscheinlich einer der besten Tipps überhaupt :) Meistens steht und fällt ja alles mit der eigenen Laune 😉
      Liebe Grüße
      Anke

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