Ich packe meinen Koffer

21. Juli 2015

Es ist mal wieder so weit: In Niedersachsen fangen morgen die Sommerferien an. Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres, denn der lang ersehnte Urlaub steht vor der Tür. Nach zahlreichen Diskussionen, ob es diese Jahr an die Berge geht oder doch lieber ans Meer kommen nun die Vorbereitungen.

Dank unzähligen Wetterapps erlebt man am Urlaubsort eher selten eine Überraschung – zumindest was das Wetter angeht. Wie ihr wisst, bleiben uns Hotelüberraschungen schon seit über dreißig Jahren weitesgehend ersparrt, da wir unser mobiles „Haus“ immer dabei haben. Natürlich sind wir auch gerne mal in einem Hotel, besonders bei einem Kurztrip, wie kürzlich im Wolfsburger Ritz. Was einem allerdings nicht erspart bleibt, egal ob Hotel oder Wohnmobil, ist die Frage: Was nehme ich mit? Das klingt zunächst wie eine einfache Frage, aber Frau weiß, was dort alles hinter steckt: Sind die Lieblingskleidungsstücke gewaschen? Muss ich noch was bügeln? Wie bekomme ich das denn knitterfrei in den Koffer? Wo ist eigentlich mein Badeanzug? Egal, wie oft man seine Checkliste im Kopf oder auch schriftlich durchgeht, man hat fast immer das „Ich-hab-doch-irgendwas-vergessen“-Gefühl.

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Wenn ich in einem Hotel übernachte, achte ich unbedingt darauf Kleidung mitzunehmen, die ich kombinieren kann. Mit dabei ist immer eine Jeans, eine weiße Leinenhose (im Sommer), ein Blazer und dazu Blusen und T-Shirts. Tücher, egal ob groß oder klein, dürfen auch nicht fehlen. So bin ich immer mit einem guten Outfit für jede Gelegenheit gerüstet. Wenn wir mit unserem Wohnmobil unterwegs sind, stellt sich die Sache mit dem Kofferpacken ganz anders dar. Da ich ja ein praktischer Mensch bin, mache ich es mir so einfach wie möglich. Das Wetter am Meer und auf den Inseln ist häufig auch für den besten Wetterfrosch schwer vorherzusagen, weshalb ich für Regen, Sonne und Wind, eben das typische Nordseewetter, gewappnet sein muss.

Der größte Teil meiner Urlaubsgarderobe ist auf Funktionalität ausgerichtet. Ganz unkompliziert: Ein paar Jeans, T-Shirts und ein paar Blusen. Gerade am Meer natürlich besonders gerne im maritimen Look. :) Die Softshelljacken sind dann mein Blazerersatz. Auch eine Weste sowie Krempelhosen, die bei Bedarf zu Shorts umfunktioniert werden können, werden eingepackt. Die Schuhe müssen hauptsächlich durch ihren Komfort glänzen.

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Neben den alltäglichen Pflegeartikeln ist in der Kosmetiktasche noch Platz für einen Kajal, einen Mascara sowie einen Lipgloss. Mehr brauche ich nicht im Urlaub. Wichtig: Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Ich weiß, das wirkt langsam schon wie eine Predigt, aber Sonnenschutz ist einfach unabdingbar! :)

Das Praktische ist ja, dass mein Mann das Wohnmobil einfach direkt vor die Haustür stellt. Ich lege meine ganzen Sachen einfach gefaltet in den Wäschekorb und sortiere sie dann dort in den Schrank. Total stressfrei, herrlich! Dieses Jahr entfällt der Jahresurlaub leider, da einfach noch zu viel Arbeit außerhalb des Hauses auf uns wartet. Allerdings haben wir uns fest vorgenommen wenigstens im September eine Woche auf Fehmarn zu verbringen. Dort gibt’s einen Stellplazt direkt an der Ostsee. Am Meer sitzen, die Wellen rauschen hören und zwischendurch ein gutes Buch lesen – das pure Wohlfühlglück für mich.

Bis bald,
eure Anke

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2 Kommentare zu “Ich packe meinen Koffer

  1. Ich finde ja so ein Wohnmobil ganz toll. Man hat immer das wichtigste dabei und kann oft dort halten wo man will.
    Da kann man euch für September nur schon mal ganz viel Spaß wünschen.
    Liebe Grüße Ela

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