Immer wieder sonntags #10

21. Dezember 2014

Tradition hat für mich in der letzten Woche mal wieder eine neue Bedeutung gewonnen.

Als ich meine Kinder fragte, wie wir nun das Weihnachtsfest miteinander verbringen wollen, ob die Kinder bei ihren Schwiegereltern oder lieber mit Freunden feiern wollen oder aber, ob wir das Weihnachtsfest wie immer verbringen wollen, erntete ich erstaunte Augen und Unverständnis. Dabei hatte ich mir eigentlich nichts bei dieser Frage gedacht. Ich wollte nur, dass jeder in Harmonie dieses Fest begehen kann und wir könnten es ja theoretisch dieses Mal auch mal etwas anders machen. Meine Kinder blickten mich nur erstaunt an und fragten (übrigens wie aus der Pistole geschossen), wie ich denn auf diesen Unsinn kommen würde. Sie würden das Fest, wie immer, feiern wollen. Darüber freute ich mich natürlich riesig.

Also gleiche Torte, gleicher Sekt, gleiches Essen, alles wie es schon seit über 20 Jahren ist? „Ja, genauso wie jedes Jahr, Mama! Was für eine Frage?“ Den Weihnachtsbaum holen wir natürlich auch mit euch, wie immer. Wie jedes Jahr.

Weihnachtsmann

Nur eine kleine Änderung gab es dann doch. Am letzten Sonntag wurden drei Bäume gekauft, denn jeder von den Kindern hat jetzt seinen eigenen Baum. Also haben wir uns am 3. Advent auf den Weg gemacht und uns unsere Bäume geschlagen. Danach gab es wie immer Glühwein, Waffeln und eine Bratwurst (Für die Kinder gab es natürlich früher Kinderpunsch 😉 ).

„Ja Mama, wie immer“ begeitet mich in den letzten Tagen vor Weihnachten jeden Tag. Nein, für mich ist es keine Monotonie, keine Eintönigkeit, dieses WIE IMMER… es gibt Halt, Kraft und bereitet mir sehr viel Freude. Gerne werde ich auch dieses Fest wie immer bestreiten…, mit den gleichen Ritualen, wie immer! Und wenn wir am 24.12., um den Baum sitzen und unser traditionelles Raclette essen und wir uns zuprosten, auf ein frohes und glückliches Weihnachtsfest, werden mir viele Gedanken durch den Kopf gehen. Wie wird es im nächsten Jahr sein? Was bringt uns das nächste Jahr?

Eins ist dieses Jahr gewiss. Wir feiern das letzte Mal in unserem jetztigen Haus Weihnachten. Das macht mich auf der einen Seite betrübt, aber auf der anderen Seite bin ich voller Vorfreude, wie es dann im nächsten Jahr mit dem neuen Haus sein wird. Ich werde mich jedenfalls bemühen auch das Weihnachtsfest im nächsten Jahr wie immer zu gestalten und keine unnötigen Fragen zu stellen. Und jahrelange Tradition, die unsere Kinder so geprägt hat, weiter fortführen.

Dieser so starke Zusammenhalt unserer Familie und die beliebten Traditionen waren mein Wohlfühlglück in dieser Woche und das Schönste was einer (Löwen-)Mutter passieren kann.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest mit all euren Lieben.

Bis bald,

eure Anke

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