Immer wieder sonntags #16

1. Februar 2015

In dieser Woche musste ich wohl oder übel wieder einmal langsamer machen, mit meiner Kraft haushalten und nicht den Begriff Multitasking neu erfinden. Obwohl ich in der letzten Woche erst meine zweite Yogastunde hatte, konnte ich die Tipps meiner Yogalehrerin sehr gut für mich nutzen. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mir Yoga so viel Spaß machen würde. Doch schon nach so kurzer Zeit kann ich sagen, dass dieses wöchentliche Treffen zu meinem Wohlfühlglück beiträgt – ich möchte es nicht mehr missen.

Immer wieder sonntags #16

In den letzten Tagen überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Ihr kennt das sicher auch: Alles ist im Kopf schon fest geplant, man weiß wie jedes Detail aussehen soll. Im Geiste ist schon alles abgeschlossen und man wartet ganz gespannt auf den ersehnten Startschuss. Das gilt auch für unser großes Projekt „Hausbau“. In Gedanken sitze ich schon mit einem Glas Wein auf unserer Terrasse. Leider ist bis jetzt allerdings in der Realität erst die Betonplatte fertig. Als wir in der letzten Woche beim Ingenieurbüro einen Termin hatten, um die letzten Fragen zu klären, ging danach bei mir förmlich „die Post ab“. Wir bekamen den Termin für unser Richtfest genannt und das sollte in drei Wochen sein. Ich war ganz erstaunt, jetzt schon? Naja, im Kopf ist ja eh alles schon fertig 😉 Jetzt wurden meine Träume von der einen auf die andere Minute Realität. Viele Aufgaben kamen jetzt auf mich zu, das Arbeiten im Studio musste mit den Handwerkerterminen vereinbart werden. Die viele Fahrerei zwischen meinen festen Terminen war sehr anstrengend. Aber das ist es ja immer, wenn man alles auf einmal erledigen will.

Da erinnerte ich mich an meine Yogastunden: Ruhe, Kraft und Achtsamkeit gegenüber mir selbst, sollen mir in so einer Situation helfen. Da habe ich mir zunächst mal einen Plan gemacht und alles von „wichtig“ nach „unwichtig“ sortiert. So konnte ich ein wenig Ordnung in meinen Alltag bringen. Die Tür zum Büro blieb verschlossen! Angebote vergleichen oder meine Büroarbeit vom Studio erledigen – das musste einfach warten. Stattdessen habe ich geputzt und am Nachmittag einen langen Spaziergang mit meinem Mann und unserer Hündin Shila unternommen. Beim Putzen und Bügeln kann ich übrigens bestens entspannen! Das hat mir wieder Kraft gegeben und meinen Kopf frei gemacht. Jetzt bin ich startklar für die weiteren wichtigen Dinge in der kommenden Woche.

Ich werde mich ab jetzt mehr in Achtsamkeit üben, denn das Leben kann auch mit Turbulenzen im Alltag schön sein. Probiert’s mal aus:

A – b und zu
U – mschalten auf
S – tille Momente
Z – u sich kommen
E – ntspannen und
I – ntensiv den
T – ag genießen

Ich wünsche euch in der kommenden Woche immer mal wieder Wohlfühlglück-Auszeiten, in denen ihr Ordnung in euer Leben bringen könnt.

Bis bald,
eure Anke

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