Immer wieder sonntags #32

28. Juni 2015

In letzter Zeit wurde mein Leben definitiv durch Veränderungen bestimmt. Das neue Haus ist nun fertig, wie ihr wisst. Und eingezogen sind wir auch schon. Die ganze Zeit der Planung und der Ausführung war sehr spannend und nun wo Ruhe einkehrt, habe ich endlich die Gelegenheit alles zu reflektieren.

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Es war ein komisches Gefühl das alte Haus zu verlassen. Rund 21 Jahre Erinnerungen haben sich dort gesammelt und ein großer Teil meines Lebens hat sich diesem Eigenheim abgespielt. Als die Kisten immer mehr und die Möbel immer weniger wurden, war ich so von der Euphorie gepackt, dass Wehmut wenig Platz hatte. Aber am Freitag stand die Hausübergabe an. Ich war nervös und habe mir im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, ob auch alles nach Plan klappt. Mir ist es sehr wichtig gewesen, dass es keine Unstimmigkeiten gibt. Schließlich wohnen wir in einem kleinen Dorf und da möchte ich mit ruhigem Gewissen den neuen Eigenheimbesitzern gegenüber treten können. Wir sind extra eine halbe Stunde eher zum Termin gefahren und ich konnte noch einmal inne halten. Ein bewusster Gang durch alle Räume hat viele Erinnerungen geweckt – gute und auch nicht so gute. Mir war klar, dass die Zeit der Veränderung nun reif ist. Ich bin bereit für eine Art von Neuanfang. Zuhause gabs dann erstmal einen Grappa, den für besondere Anlässe.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Menschen Mauern
und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Für mich ist dies ein Jahr der großen Veränderungen: Wir haben ein Haus gebaut, unser altes Haus verkauft, mein Auto verkauft (gibt bald ein neues), ich bin mit meinem kompletten Kosmetikstudio umgezogen und familiär stehen auch noch spannende Dinge an – dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr. 😉 Als wir gestern Abend bei unseren Freunden eingeladen waren, erzählte ich die Episoden unserer Bauphase und dass wir im letzten Jahr, bevor wir das alte Haus verkauft hatten, unser neues Grundstück kaufen mussten. Eine Bekannte, die ich lange nicht gesehen hatte, schaute mich lange an und fragte mich, ob mir eigentlich bewusst sei, wie viel Glück wir haben. Ich war in der letzten Zeit so beschäftigt, dass ich den positiven Lauf in meinem Leben gar nicht richtig bemerkt habe.

Ich glaube es ist an der Zeit einfach mal danke zu sagen, an alle, die mich unterstützen und für mich da sind – vielen lieben Dank!

Bis bald,
eure Anke

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