Geschenketrubel

22. November 2015

Immer wieder sonntags #47

Heute in 32 Tagen ist Weihnachten, genauer gesagt der Heilige Abend. Familie, Gemütlichkeit, ein leckeres Essen, der Duft nach Tanne und natürlich Geschenke – das gehört für mich zu einem schönen Heiligabend.

32 Tage sind also noch Zeit, um die Vorbereitungen für diesen Abend zu treffen. Das Haus will auf Vordermann gebracht werden, es müssen noch unzählige Einkäufe für das Festmahl besorgt werden und die Geschenke für die Lieben müssen noch eingekauft und liebevoll verpackt werden. Nicht, dass ich hier irgendjemanden Stress machen will! 😉

Hannover2

Jedes Jahr nehme ich mir aufs Neue vor, spätestens im September langsam mal nach dem einen oder anderen Geschenk Ausschau zu halten. Weil ich Stress in der Weihnachtszeit einfach doof finde. Und so ganz in Ruhe mal Geschenke zu kaufen, ohne das Gedränge in der Stadt. Das wäre schon was.
Aber jedes Mal stelle ich dann doch fest, dass ich bei mehr als 20 Grad und Sonne keine Lust auf Weihnachtsgeschenke shoppen habe. Schon die Weihnachtsmänner im Supermarkt, die immer püntktlich zum 1.9. auftauchen, sind mir ein Dorn im Auge. Letztendlich finde ich dann immer Ausreden und meine Aufschiebetaktik siegt über den Verstand.

Bis gestern! Da hab ich mich doch tatsächlich noch im November dazu entschlossen loszugehen und ganz in Ruhe durch die Läden zu bummeln und nach Geschenken Ausschau zu halten. Flache Schuhe und luftige Kleidung an – die Luft in Käufhäusern ist manchmal zum Schneiden – und los ging es in das Getümmel. Um 10.00 Uhr stellte ich dann auf dem Parkplatz fest, dass wohl noch mehr Geschenkesuchende meinen Plänen folgten. Das Center öffnet um 9.30 Uhr und um 10.00 Uhr war leider kein Parkplatz mehr zu bekommen. In dem Restaurant, wo wir uns mit einem gemütlichen Frühstück stärken wollten, war leider kein Sitzplatz mehr zu kriegen. Nach 15 Minuten Wartezeit bekamen wir dann doch noch einen schönen Platz am Fenster und ein leckeres Frühstück.

Gestärkt und bester Laune haben wir uns auf den Weg gemacht. Die Freude am Aussuchen wurde schnell getrübt. Lange Schlangen und ein riesiges Gedrängel in den Geschäften brachten meine Laune auf den Nullpunkt. Auch ein Samstag (wohlgemerkt, noch vor der eigentlichen Adventszeit im November) ist nicht der beste Tag zum Einkaufen. Ich hatte mir im Kopf schon alles zurecht gelegt, was ich kaufen wollte. Aber nichts davon bekommen. Unvollrichteter Dinge wollte ich eigentlich aber auch nicht wieder nach Hause. Aber nach Ausweichgeschenken in diesem Trubel suchen war auch ein Unding. Im nächsten Eiscafé wurde erst einmal ein Zwischenstopp zum Nachdenken eingelegt. Bei einem Milchkaffee kommen mir sonst immer die besten Ideen. Dieses Mal wollte es aber einfach nicht, und aus Frust irgendetwas mitzunehmen, nur um Geschenke gekauft zu haben, fand ich auch nicht gut. Wenn ich etwas verschenke, dann ist es mit so viel Liebe ausgesucht, dass ich es am Liebsten selber behalten möchte 😉

Schenken heißt, einem anderen das geben,
was man selber behalten möchte.
– Selma Lagerlöf –

Also ab ins Auto und nach Hause. Schließlich habe ich ja noch 32 Tage Zeit etwas tolles für meine Familie zu finden. Aber ohne Stress. Ganz in Ruhe möchte ich in diesem Jahr meine Weihnachtseinkäufe erledigen und mir meine Freude am Schenken behalten. Also nie wieder auf einem Samstag im Shoppingcenter 😉

Meine Top 5 der Geschenke sind übrigens folgende:
Frauen

  • Parfum
  • Gutscheine z.B. für Wellness Behandlungen
  • Uhren / Schmuck
  • Bücher
  • CD´s  oder DVD´s

Männer

  • Technik-Geräte
  • CD´s oder DVD´s
  • Bücher
  • Gutscheine
  • Parfum

Wie handhabt ihr die Geschenkeeinkäufe? Und was verschenkt ihr am Liebsten?
Ich wünsche euch eine schöne, stressfreie Woche – voller vorweihnachtlicher Freude, ob beim Geschenke kaufen oder beim 1. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Bis bald,
eure Anke

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2 Kommentare zu “Geschenketrubel

  1. Ich glaube ich bin schon mindestens nicht mehr durch die Läden gezogen um ich für Weihnachtsgeschenke inspirieren zu lassen. Entweder lese ich von etwas passenden und recherchiere dann erst im Netz.
    Oder ich besorge ganz gezielt, was auf einem Wunschzettel steht. Ich gehe maximal 1 mal in 5 Jahren bummeln. Ich kaufe eher im Vorbeigehen. Oder online.
    LG Sunny

    1. Das ist auch eine gute Variante – vielleicht sollte ich mal ein bisschen mehr auf Online-Shopping umsteigen – offline kann das Weihnachten ja ganz schön stressig werden. Liebe Grüße und ein schönes, erstes Adventswochenende

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